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Etwa ab 1902 befasste sich Oskar Vorwerk aus Hamburg-Othmarschen mit den Vorwerkhühnern. Durch Vorausschauende, frühzeitige Zuchttierabgabe der Erzüchters an sächsische und schlesische Interessenten noch vor der Anerkennung überlebten die Vorwerkhühner sowohl die Inflationszeit als auch den zweiten Weltkrieg. In Reinzucht hatten nur zwei Hähne und sechsundzwanzig Hennen in Thüringen überlebt. Durch eine umsichtige Züchterfrau im Lausitzer Land konnte mil dem Grundstock der Rasse begonnen werden. Schon 1950 waren Thüringen und Sachsen wieder eindeutige Hochburgen der Vorwerkzucht. Die 2,5 -3 kg schweren Vorwerkhühner bestechen ungemein durch den unverwechselbaren Farbkontrast des tiefgoldgelben Rumpfgefieder und des saftschwarzen Kopf-Hals und Schwanzgefieders. Legeleistung: 160 Eier im Jahr.
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