Vorwerkhühner

Vorwerkhahn
Vorwerkhuhn

Etwa ab 1902 befasste sich Oskar Vorwerk aus Hamburg-Othmarschen mit den Vorwerkhühnern. Durch Vorausschauende, frühzeitige Zuchttierabgabe der Erzüchters an sächsische und schlesische Interessenten noch vor der Anerkennung überlebten die Vorwerkhühner sowohl die Inflationszeit als auch den zweiten Weltkrieg. In Reinzucht hatten nur zwei Hähne und sechsundzwanzig Hennen in Thüringen überlebt. Durch eine umsichtige Züchterfrau im Lausitzer Land konnte mil dem Grundstock der Rasse begonnen werden. Schon 1950 waren Thüringen und Sachsen wieder eindeutige Hochburgen der Vorwerkzucht.
Die 2,5 -3 kg schweren Vorwerkhühner bestechen ungemein durch den unverwechselbaren Farbkontrast des tiefgoldgelben Rumpfgefieder und des saftschwarzen Kopf-Hals und Schwanzgefieders.
Legeleistung: 160 Eier im Jahr.

1995 besuchte ich zum erstenmal eine Geflügelausstellung und bei den Hühnerkäfigen fiel mir sofort durch ihre Farbkontraste die Rasse der Vorwerkhühner auf.

Vorwerkhuhn 1

Sofort entschloss ich mich, diese Rasse selbst zu züchten und ich besorgte mir den ersten Hahn und zwei Hennen vom Züchter Emmerich Reisen aus Plotitze.
Dazu mussten wir 1000 km für den Hin- und Rückweg zurücklegen

Vorwerkhuhn 2

1995 schloss ich mich dann dem Kleintier - Zuchtverein Zenting an und 1995 fuhr ich mit meinen Hühnern zu meiner ersten Ausstellung zur bezirksschau in Vilsbiburg in Niederbayern.
Bei der Kreisschau in Perlesreut, Landkreis Freyung-Grafenau konnte ich dann die ersten Erfolge mit meinen Vorwerk-Hennen und einem Vorwek-Hahn verzeichnen. Ich wurde Kreis - und Vereinsmeister.

Hahn 202 HÜHNER (3)03

1998 erwarb ich von Herrn Reimann aus Walkenried, welcher leider mit seiner Zucht aufhören musste, seine letzten drei Junghennen und von da an ging es mit meiner Zucht bergauf.
1999 - 2000 wurde ich Landesmeister auf Vorwerkhühner und 2004 nochmals Kreismeister

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HÜHNER (12)02